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Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die einer Schraube ähnlich ist. Sie wird in den Kieferknochen eingepflanzt, wenn der eigene Zahn mitsamt seiner Wurzel verloren gegangen ist. Das Implantat und der dazugehörige Pfosten bestehen in der Regel aus Titan, einem Metall, das sich durch sehr gute Körperverträglichkeit und lange Haltbarkeit auszeichnet.

Wie lange halten Implantate?
Implantate sind sehr dauerhaft –sie können ein Leben lang halten. Neben dem Allgemeinzustand des Patienten sowie der Qualität und Quantität des Kieferknochens spielt die Mundhygiene eine wichtige Rolle. Die Langzeit- Erfolgsrate liegt bei über 90 Prozent nach 10 Jahren.

Welche Anwendungsbereiche gibt es?
Um Zahnlücken zu schließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten des Zahnersatzes: eine feste Brücke, eine herausnehmbare Prothese oder Implantate. Auch eine Kombination dieser Methoden ist möglich. So können Implantate zur Befestigung von Brücken oder zur Stabilisierung von Prothesen beitragen.

Im Einzelnen können folgende Situationen unterschieden werden:
Beim Fehlen eines Frontzahnes werden Aussehen und Aussprache besonders stark beeinträchtigt. Hier ist ein Implantat die optimale Lösung. Die gesunden Nachbarzähne bleiben –im Gegensatz zur Brücke –bei der Einzelzahnimplantation völlig unangetastet
Beim Fehlen mehrerer benachbarter Zähne können Implantate als zusätzliche „Pfeiler“für eine sichere Befestigung der Brücke sorgen. Der natürlichen Situation am nächsten kommt jedoch der Ersatz jedes fehlenden Zahnes durch eine implantatgetragene Krone.
Auch beim zahnlosen Kiefer können Implantate für ein perfektes Aussehen und eine gleichmäßige Belastung des Kieferknochens sorgen. Eine Prothese kann durch mehrere Implantate befestigt werden.

Wann soll die Implantation erfolgen?
In der Regel sollte möglichst früh implantiert werden. Bedenken Sie, dass in den ersten 2–4 Jahren ohne Belastung 40–60 Prozent des Kiefers verloren gehen. Und der spätere Wiederaufbau ist aufwändig und teuer.

Wie viele Implantate sind sinnvoll?
Implantate sollen ebenso wie natürliche Zahnwurzeln die Kräfte, die beim Kauen entstehen, auf den Kieferknochen übertragen. Je mehr fehlende Zähne durch Implantate ersetzt werden können, umso besser für die Kaufunktion und den Knochen –deshalb sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden!

Kann auch dann implantiert werden, wenn zu wenig Knochen vorhanden ist?
Nicht immer hat der Kieferknochen ein ausreichendes Volumen, um dem Implantat einen festen Halt zu bieten. Ursachen sind Zahnverlust, Knochenschwund oder eine zu geringe Höhe des Kiefers. In vielen Fällen kann Knochen aufgebaut werden, entweder mit körpereigenem oder synthetischem Material, das sich in Knochen umwandelt.

Welches Risiko gehe ich ein?
Eine Implantation ist ein operativer Eingriff, der dem Aufwand einer operativen Zahnentfernung entspricht. In bestimmten Fällen bestehen individuell besondere Risiken, die vor der Implantation erörtert oder minimiert werden müssen. Sollte ein Implantat verloren gehen, kann es in den meisten Fällen durch ein neues ersetzt werden.

Was müssen die Patienten beachten?
Perfekte Mundhygiene ist die wichtigste Voraussetzung für eine auch langfristig erfolgreiche Implantation. Besonders der Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch muss frei von bakteriellen Belägen bleiben. Dazu sind oft spezielle Reinigungstechniken nötig (Zahnseide, Zahnzwischenraumbürstchen). Außerdem ist eine regelmäßige professionelle Hygienebetreuung durch den Zahnarzt bzw. die Prophylaxehelferin unerlässlich.
 
Dr. med. dent. Jörg Klemen
Heidenheimer Straße 9
73447 Oberkochen
Telefon: 0 73 64 / 74 11